Würzige Blumenkohlsuppe

 

ESSEN FÜR 4!

80 g Piemonteser Haselnusskerne
1 mittelgroßer Kopf Blumenkohl (etwa 800 g) fertig geputzt
1 Msp. Raz el-Hanout
1 Prise gemahlener Koriander
1 Prise gemahlener Koriander
1 Prise Zucker
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
650 ml Milch
2 EL Butter
1 Msp. Piment d’Espelette
Olivenöl zum Braten und Beträufeln
Salz

Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und hacken, beiseite stellen. Blumenkohl von Strunk und Blättern befreien und in dünne Scheiben schneiden. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Blumenkohl bei mittlerer Hitze anbraten, bis er eine goldbraune Farbe bekommt und zu duften beginnt.

Die Hitze reduzieren und das Gemüse mit Raz el-Hanout und Koriander bestreuen. Unter Rühren 1 Minute weiterbraten. Den Zucker darüberstreuen, umrühren und mit Zitronensaft beträufeln. Zitronensaft vollständig verkochen lassen, mit Salz und Muskat würzen. 4 EL Blumenkohl als Einlage herausnehmen und beiseite stellen.

Zuerst 300 ml Wasser, dann die Milch zugeben, aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen. Die Suppe mit einem Pürierstab fein zerkleinern. Sollte sie zu dick sein, noch etwas Milch zugeben.

Suppe vor dem Servieren aufkochen, vom Herd nehmen und die Butter mit dem Mixstab unterschlagen. Suppe und Blumenkohl auf vier Tellern anrichten. Mit Haselnüssen und etwas Piment d’Espelette bestreuen und mit Olivenöl beträufeln.

 

TRINKEN FÜR ALLE!

Die cremige Suppe mit feiner Würze und nussigen Noten braucht ein Korsett, am besten eines aus Gerbstoffen. Ein maischevergorener Weißwein, auch Orange-Wein genannt, ist hier ein guter Partner. Durch die Extraktion von Gerbstoffen aus den Schalen bekommt er, ähnlich einem Rotwein, eine zarte Tanninstruktur, die für ein griffiges Mundgefühl sorgt und so der cremigen Suppe Kontur verleiht. Wagemutige probieren einen trockenen weißen Port oder ein Glas Madeira.

 

 

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