Der hohe Dom zu Worms. (Patrick Küpper)

Der hohe Dom zu Worms. (Foto: Patrick Küpper )

Salier-Radweg | Kaiser-Konrad-Radweg

Zwischen der Wein- und Kurstadt Bad Dürkheim, der Dom- und Nibelungenstadt Worms und der Kaiserstadt Speyer führt er durch Weinberge, Auenlandschaften und durch abwechslungsreiche Gemüsefelder. Der Wegverlauf hat die Form einer "Acht" mit dem Mittelpunkt bei Lambsheim, sodass man entweder den kompletten Weg oder je einen Rundweg im Norden oder im Süden fahren kann (je ca. 60km).

 

 

 

 

 


Schwierigkeit

leicht


Strecke

136,9 km


Dauer

9:30 h


Aufstieg

99 m


Abstieg

71 m

Der hohe Dom zu Worms. (Patrick Küpper)
Bad Dürkheimer Riesenfass (Karl Hoffmann)
Der Lenhardsturm in Pfeddersheim. (Patrick Küpper)
Klosterruine Limburg (Gerrit Altes)
Der Bürgerturm in Pfeddersheim. (Patrick Küpper)
Dom Morgenstimmung (Foto: Karl Hoffmann)
Michaelskapelle 3 (Gerrit Altes)


Start

Bad Dürkheimer Wurstmarktplatz (alternativ Speyer, Domplatz)


Ziel

Bad Dürkheimer Wurstmarktplatz (alternativ Speyer, Domplatz)


Wegbeschreibung

Start in Bad Dürkheim:

Vom Bad Dürkheimer Wurstmarktplatz bitte der Beschilderung "Neustadt a.d.W." folgen.
Nach ca. 600m Entscheidung am Pfeilwegweiser:
Für die Südschleife des Salier-Radweges über Speyer dem Radweg mit der gelben Krone in Richtung Neustadt a.d.W.
Für die Nordschleife des Salier-Radweges über Frankenthal / Worms dem Radweg mit der gelben Krone in Richtung Ludwigshafen / Birkenheide folgen.

Danach immer der Beschilderung mit der gelben Krone (gesamter Salier-Radweg) bzw. auch - nur auf dem Abschnitt Bad Dürkheim - Speyer - dem Reitenden Kaiser.

Start in Speyer:  

Der Kaiser-Konrad-Radweg, von Speyer nach Bad Dürkheim, ist ca. 35 km lang und für Familien mit Jugendlichen bestens geeignet.

Hinter sich den gewaltigen Dom und vor sich die gepflasterte Maximilianstraße beginnt Ihre Tour. Über die verkehrsberuhigte Maximilianstraße auf den Stadtturm Altpörtel zu und darunter hindurch. Gleich danach am Postplatz rechts versetzt in die Mühlturmstraße. Nach dem Bahnübergang erneut rechts versetzt in die Holzstraße und am Speyerbach entlang aus der Stadt. Von Speyer aus gelangen Sie über Dudenhofen, Iggelheim und Böhl nach Meckenheim, wo die Salier-Route (Kaiser­-Konrad-Radweg) ab Ortsmitte gemeinsam mit dem Kraut­ und Rüben-Radweg verläuft. Weiter geht es nach Niederkirchen und dort Richtung Wachenheim, zwischen Wachenheim und Friedelsheim verlassen Sie den Kraut-­und Rüben-Radweg wieder. Vorbei an der Villa Rustica erreicht man schließlich den Bad Dürkheimer Wurstmarktplatz. Der Rückweg erfolgt weiter über die Südschleife durch Birkenheide, Maxdorf, Fußgönheim, Dannstadt-Schauernheim und Schifferstadt zurück nach Speyer.

 

 

Die Geschichte der Salier...

Die Familie der Herzöge der Salier, die zwischen 1024 und 1125 die deutschen Könige gestellt haben, ist historisch auf das Engste mit dem Raum um Worms, Speyer und Bad Dürkheim verbunden. Hier befanden sich seit der Zeit vor 1000 die Besitzschwerpunkte der Familien, von hier aus entwickelte sich ihre weiträumige Herrschaft über Forsten, Burgen, Klöster, kurz über Land und Leute in der Region.

Der Speyerer Dom wurde schon im 10. Jahrhundert zur ersten Familiengrablege, ein ganz ungewöhnlicher Vorgang in der damaligen Zeit. Die Saliergräber wurden 1906 aufgedeckt und sind begehbar. Zu Beginn der Übernahme der Königsherrschaft ließ Konrad II., der erste Salier auf dem deutschen Königsthron, die Burg Limburg in ein Benediktinerkloster umwandeln, das als Hauskloster der Familie konzipiert war. Fast gleichzeitig begann der Ausbau der noch sehr bescheidenen Domkirche Speyers. Diese sollte im Laufe des weiteren 11. Jahrhunderts zur Grablege der nun königlichen Familie werden. Die Salier brachten die Stadt Speyer mit dem 1111 geweihten, monumentalen Dom zu einer Hochblüte, sodass die Stadt um 1125 als "metropolis Germaniae" bezeichnet werden konnte. Die Salier haben das Gesicht der Landschaft im Dreieck der Städte maßgeblich beeinflusst und vielfältige Spuren hinterlassen.

 

Bad Dürkheim...

Klosterruine Limburg - Das Kloster Limburg, eine mächtige Säulenbasilika, wurde unter Kaiser Konrad II. gebaut und war das Hauskloster der Salier.
Es wurde 1042 geweiht und 1504 zerstört. Von der einstigen Dreiturmfassade des Benediktinerklosters und seiner dreischiffigen Haupthalle sind leider nur noch die Außenmauern erhalten. Baugeschichtlich interessant ist die rekonstruierte Krypta, die nach dem
Dom zu Worms bis zur Fertigstellung der Unterkirche im Speyerer Dom als Grablege der Salier dienen sollte. Die Klosterruine Limburg ist die baugeschichtlich bedeutendste Kirchenruine der Pfalz.

 

Speyer...

Der Name des Radwegs geht zurück auf den legendären Ritt Kaiser Konrads, dem ersten Salier auf dem römisch­ deutschen Kaiserthron, am 12. Juli 1030 von Bad Dürkheim nach Speyer. An diesem Tag soll Konrad - so will es die Überlieferung - nach der Grundsteinlegung auf der Limburg in Bad Dürkheim nach Speyer geritten sein, um dort noch am selben Tag den Bau des Speyerer Doms zu beginnen.

Dom zu Speyer-UNESCO-Welterbestätte- Der romanische Kaiser- und Mariendom zu Speyer verdankt seine Enstehung dem ersten salischen Kaiser Korad II. Die mächtige dreischiffige Basilika bringt einer Grundrissgestaltung zur Vollendung, die in der Folgezeit großen Einfluss auf die Entwicklung der romanischen Architektur ausgeübt hat. Die Krypta unter dem Ostteil der Kathedrale ist die größte des Abendlandes. Der Kaiserdom gehört bis heute zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Romanik und ist die größte erhaltene romanische Kirche Europas. Als Grabstätte salischer, staufischer und habsburgischer Herrscher gilt der Dom als Symbol des mittelalterlichen Kaisertums. Als Hauptwerk romanischer Baukunst wurde der Dom 1981 in die Liste der UNESCO- Welterbestätten aufgenommen. 

 

Worms...

Dom St. Peter- Der Wormser Dom, auf dem höchsten Punkt der Wormser Innenstadt gelegen, ist das bedeutenste Bauwerk der Wormser Romanik und eng mit dem Namen Bischof Burchards und der Blütezeit der Wormser Stadtgeschichte während des 12. und 13. Jahrhunderts verbunden. Große Ereignisse wie z.B. die Papstwahl im Jahr 1048 standen in Zusammenhang mit dem Dom. Er wurde 1130 bis 1181 erbaut und ist heute eine katholische Pfarrkirche, die 1925 durch den Papst zur "Basilica minor" erhoben wurde.

 

 


Anreise

Nach Bad Dürkheim:

Von der A 650 aus Osten (Ri Mannheim / Ludwigshafen) kommend:

- A 650 Richtung Bad Dürkheim
- Folgen Sie dem Schild Bad Dürkheim Kuranlagen/Saline/Salinarium
- Nach ca. 5 km Ortsschild Bad Dürkheim
- Auf der rechten Seite ein Berg mit einer kleinen Kapelle, auf der linken Seite der Gradierbau
- Nach dem Gradierbau sehen Sie einen großen Parkplatz, den "Wurstmarktplatz"
- Im Kreisverkehr in den Parkplatz links einbiegen
- Startpunkt auf dem Wurstmarktplatz

Von der B 37 aus Richtung Kaiserslautern kommend:

- B 37 geradeaus nach Bad Dürkheim hinein, am Riesenfass vorbei bis zum Wurstmarktkreisel
- Im Kreisverkehr in den Parkplatz rechts einbiegen
- Startpunkt auf dem Wurstmarktplatz

 

Nach Speyer:

A 61, Ausfahrt Richtung Speyer, bis Ausfahrt SP-Zentrum,auf B 9 weiter Richtung Dom / Museen
Parkleitsystem bis "Festplatz" folgen, Fußweg zum Dom: 5 min.

 

Parken

Bad Dürkheimer Wurstmarktplatz

Parken in Speyer:

P + R Parkplatz "Festplatz" (Navi: Klipfelsau)  oder alternativ "Naturfreundehaus" (Navi: Schillerweg)  oder Technik Museum (Navi: Am Technik Museum 1)

 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Anbindung an das Netz der Deutschen Bahn finden Sie in Bad Dürkheim, Schifferstadt, Worms, WO-Pfeddersheim und Lambsheim.

Nach Speyer:

Von Mannheim HBF mit der S-Bahn S3 / S4 Richtung Germersheim, bis SP-Hauptbahnhof. (Umstieg in City-Shuttle, Linie 565 bis Domplatz)

Fahrplanauskunft

 

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