©Stadt Bad Dürkheim/M. Dostal

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Stadtmuseum Bad Dürkheim


Ein Museum ist nicht nur ein Ort, an dem Geschichte dokumentiert wird, sondern einer, an dem man sich mit dem eigenen Leben auseinandersetzen kann. Dabei geht es darum, einerseits in die Geschichte einzutauchen und diese andererseits in der Gegenwart zu reflektieren. Hierbei spielt das Thema Nachhaltigkeit gerade im Kontext der Klimakrise eine wichtige Rolle. Für die Leiterin Dr. Britta Hallmann-Preuß ist das Stadtmuseum Bad Dürkheim deshalb nicht nur ein touristischer Ort, der das Thema Nachhaltigkeit durch Vermittlung von Wissen unterstützt. „Wir sind per se nachhaltig, weil das Haus seit 1872 Geschichte greifbar macht“, betont die Museumsleiterin.

Auf Aspekte von Nachhaltigkeit stößt man an vielen Stellen. Schon die Römer, so ein Beispiel von Britta Hallmann-Preuß, hatten Glasrecycling. Da bei der Produktion viel Energie benötigt wird, sammelte man seinerzeit bereits Glas, um es wieder einzuschmelzen. Das Thema „Nose To Tail“ beim Kochen ist auch nicht neu: Schon im über 150 Jahre alten Kochbuch der „Schönen Anna“ – so wurde Anna Bergner, die Wirtin und Köchin der Dürkheimer Gaststätte „Vier Jahreszeiten“, genannt – ging es darum, nach dem Schlachten möglichst alle Teile eines Tieres zu verwerten. Und Salz, das in Dürkheim in Gradierbauten gewonnen wurde, diente nicht zuletzt dazu, Lebensmittel haltbar zu machen.

Hinzu kommen Maßnahmen, die das Museum selbst nachhaltig ausrichten. So ist bei den jüngsten Modernisierungen die Beleuchtung weitestgehend auf energiesparende LED-Leuchtmittel umgestellt worden. Bei Veranstaltungen, aber auch mit Blick auf normale Besuche, wird gezielt auf die Möglichkeiten der Anfahrt mit dem ÖPNV hingewiesen. „Auch im Kleinen kann man sehr viel beitragen. Wenn viele mitmachen, summiert sich das schnell“, betont Britta Hallmann-Preuß. So will die Museumsleiterin die digitalen Angebote beibehalten, die während der Corona-Pandemie entwickelt wurden.

Teil des Netzwerkes „Nachhaltiges Reiseziel – Urlaubsregion Deutsche Weinstraße“ zu sein, bedeute für das Museum nicht zuletzt einen Werbeeffekt. Zudem sorge dies für einen Austausch, der neue Anregungen mit sich bringe. „Vielleicht machen ja auch noch weitere Museen mit“, blickt Britta Hallmann-Preuß in die Zukunft. Hier könnten sich neue Kontakte entwickeln. Ein gutes Beispiel sei die über ein Jahrhundert andauernde gute Zusammenarbeit mit der Museumsgesellschaft Bad Dürkheim und dem Naturkunde- und Naturschutzverband Pollichia – eine gute Basis für moderne Nachhaltigkeit.

©Stadt Bad Dürkheim/M. Dostal

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Kontakt & Anschrift


Britta Hallmann-Preuß
Römerstr. 20/22
67098 Bad Dürkheim

Tel.: +496322 935137
E-Mail: stadtmuseum@bad-duerkheim.de

Website: www.bad-duerkheim.de/kultur-tourismus/sehen-erleben/museen/stadtmuseum/