Stein und Wein in den besten Lagen


Die Urlaubsregion Deutsche Weinstraße ist nicht nur bequem mit der Bahn zu erreichen, auch vor Ort ist der gut ausgebaute öffentliche Personennahverkehr ideal für Ausflüge und Unternehmungen.


1. Stopp: Ungstein, Honigsäckel

Mitten in den Weinbergen zwischen Ungstein und Kallstadt wurde 1981 eine römische Villa als Teil des größten römischen Herrenhauskomplexes der Pfalz frei gelegt und teilweise restauriert. Zu sehen sind dort eine römische Tretkelteranlage, umfangreiche Fundamente eines Gutes sowie eine Stallung, eine Säulenhalle und römische Sarkophage. Im Sommer wird an der Villa Weilberg das “Weinfest an der Römerkelter” gefeiert, an dem auch regelmäßig eine Römercohorte ihr Lager aufschlägt und authentische Einblicke in das Leben der Römer gewährt.

2. Stopp: Kallstadt, Kirche

In Kallstadt gibt es Saumagen nicht nur auf dem Teller, sondern auch im Glas. Kallstadter Saumagen heißt eine bekannte Weinlage des an der Deutschen Weinstraße gelegenen Weinortes. Wie der Name dieser Lage entstanden ist, weiß man nicht so genau - aber mit ein wenig Fantasie ähnelt die Form der Parzelle den herzhaften Pfälzer Gericht. Probieren lässt sich der Saumagen in einer der zahlreichen Weinstuben oder bei der Saumagenkerwe am ersten Septemberwochenende.

3. Stopp: Leistadt, Rathaus

Der Weinort ist Ausgangspunkt von gleich zwei abwechslungsreichen Rundwanderwegen. Die Tour “Felsen, Früchte und Fossilien: Rundwanderweg Berntal” führt auf gut neun Kilometern um Leistadt und durch das Naturschutzgebiet Felsenberg-Berntal mit seinen Kalkfelsen und reicher Tier- und Pflanzenwelt. Auf dem historischen Rundwanderweg lassen sich sieben Waldwunder entdecken - geheimnisvolle aus Sandstein, die alle wundersame Geschichten für Groß und Klein erzählen.

4. Stopp: Weisenheim am Berg, Bobenheimer Straße

Der Name “Ungeheuersee” täuscht - der im Pfälzerwald gelegene Hochmoorteich beheimatet kein sagenumwobenes Ungeheuer. Vielmehr leitet er sich her von den Wörtern “Unger” für Waldweide und “Heyer” für Gehege. Das Naturdenkmal ist ein beliebtes Wanderziel - von Weisenheim aus z. B. über die Weisenheimer Bänkeltour und den Ganerbenweg. Die Weisenheimer Hütte wird ehrenamtlich vom Pfälzerwald-Verein bewirtschaftet, in der Saison meist sonntags und mittwochs.  

5. Haltestelle: Battenberg, Abzw. Battenberg

Der Aufstieg zum “Balkon der Pfalz” wird nicht nur mit einem grandiosen Ausblick belohnt, unterhalb der Burgruine Battenberg kann auch eine geologische Rarität bestaunt werden - die Blitzröhren. Entgegen früheren Vermutungen sind diese nicht durch Blitzeinschlag entstanden, sondern durch Erosion und Ablagerung von Eisen. 

6. Stopp: Kleinkarlbach, Flurystraße 

Das Eckbachtal war seit dem Mittelalter Standort von zahlreichen Mühlen mit wechselvoller Geschichte. Der rund 25 Kilometer lange Eckbach-Mühlenwanderweg führt vorbei an 23 ehemaligen Mühlen, die heute - sofern noch vorhanden - privat, als Weingut oder Museum genutzt werden. Zahlreiche Infotafeln sowie Video- und Audio-Stationen vermitteln unterwegs spannende Informationen.

7. Stopp: Grünstadt, Bahnhof

Der 1716 erbaute Oberhof war die Residenz der Leininger Grafen, das ehemals prägende Adelsgeschlecht der Region. Nach einer wechselhaften Geschichte wird er mittlerweile als Kulturzentrum genutzt, Stadtbücherei und Musikschule sind dort beheimatet. Der Leininger Oberhof ist eine von elf Stationen auf dem Citywalk Grünstadt - ein kurzweiliger interaktiver Stadtrundgang.

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