Der großzügige "Garten unserer Stadt" wird eingerahmt vom klassizistischen Kurhaus mit Spielbank und Hotel sowie von dem im Jahr 2010 schöner als je zuvor neu erbauten Dürkheimer Gradierbau, dem zweitlängsten Deutschlands.

Seit April 2013 freuen sich die Gäste an der Isenach, die als blaues Band auf 1,5km durch den Kurpark fließt. Sie startet am aus Sandstein gemauerten Quelltopf, passiert Blumenbeete, elf Brücken und Trittsteine, ein Kaskadenbecken, ein Wasserrad, einen Wasserspielplatz und eine Wasserfontäne.

Der Park bietet im Frühjahr ein Meer aus Farben bis hin zu den üppigen Magnolienblüten; im Sommer findet man genügend schattige Plätze, und im Herbst genießt man die Farbenpracht des gefärbten Laubs, das im Wetteifer mit dem vielfarbigen Rebenmeer steht...

Und wenn Sie in Ruhe ein Buch lesen oder einen ungestörten Plausch halten wollen, finden Sie bestimmt noch eine freie Bank in einer netten Ecke.

Darf es ein Kaffee dazu sein, mitten im Grünen? Unsere Gastronomen im Park erwarten Sie. Spielen Sie eine Runde Minigolf, oder springen Sie nebenan in die Becken des Salinariums oder des Thermalbads im Kurzentrum... unser Kurpark bietet für viele Launen etwas, auch einen Spielplatz. 

Mitten im Kurpark liegt die Brunnenhalle mit ihrer außergewöhnlichen Architektur aus zwei Rotunden: Hier, wo früher die Trinkkur verabreicht wurde, ist heute ein Saal für Veranstaltungen.

Entwicklung des Kurparks
Der heutige Obere Kurpark, umgeben von Kurhaus, Kurparkhotel, Ludwigskirche und Valentin-Ostertag-Brunnen, wurde auf dem Gelände der Gärten des ehemaligen Leininger Schlosses angelegt. Zwischen 1739 und 1794 war dieser Garten vor dem Leiningischen Schloss, welches früher an Stelle der genannten Gebäude stand, stetig erweitert worden.

Die Jahre der französischen Revolution setzten der Herrschaft der Familie der Leininger und dem Schlossgarten ein Ende. Das Schloss wurde niedergebrannt, der Garten wurde versteigert und ackerbaulich genutzt.

Mit der Ernennung Dürkheims zum Solbad wurde im Jahr 1847 der Obere Kurpark gestaltet.

 Im Jahre 1909 wurde der Valentin-Ostertag-Brunnen (Jugendstil) eingeweiht, der seitdem den Oberen Kurpark gegenüber dem Kurhaus schmückt.

Der untere Teil des Kurgartens stellt eine Parkanlage im englischen Stil mit einem prächtigen alten Baumbestand dar.

Am 20. April begrüßte Bürgermeister Wolfgang Lutz viele tausend Menschen am neuen "Quelltopf" im Kurpark. Beim offiziellen "Wasser marsch" trat die Isenach erstmals im Kurpark zu Tage. Mit einem zweitägigen Fest feierte die Bevölkerung ihre neue Isenach.

Auf einer Länge von 1,5 Kilometern wurde die Isenach zwischen dem früheren Vitalis und der Sägmühle ans Tageslicht gebracht. Die Offenlegung der Isenach hat sowohl praktische, als auch optische Vorteile. Einerseits werden durch die Entlastung bzw. die Vergrößerung die Belange des Hochwasserschutzes berücksichtigt, gleichzeitig wird aber auch durch die naturnahe Gestaltung des Gewässers eine ökologische wie auch gestalterische Aufwertung erreicht.