Infolge des milden Klimas gedeihen in der Pfalz unzählige südländische Pflanzen - und die sogar im Freiland. Feigen, Bananen, Kiwis, Zitronen, Pfirsiche, Melonen aber auch Pinien und Zypressen sind nur einige Beispiele für das, was hier reift.


Bekannte Gewächse

Viele Südländer sind hier natürlich nur als Exoten anzutreffen - es gibt aber auch einige, die hier zuhause sind:

 

Mandeln - rechts und links neben der Weinstraße sind sie zu finden. Und das bereits aus einer langen Tradition. Im 19. Jahrhundert hat die Mandel in der Region eine bedeutende Rolle zur Fruchtgewinnung gespielt, heute ist sie ein Alleenbaum, der Frühlingsbote für die Region und ausschlaggebend für die Terminfindung für das erste Weinfest im Jahr.

 

Keschde -  bereits die Römer brachten die Esskastanie in unsere Region. Sie nutzen diese als Nahrungsmittel für Mensch und Vieh und das Kastanienholz für den Weinbau. Heute werden die Keschde zwar nicht kommerziell genutzt, prägen aber immer noch das Bild der Deutschen Weinstraße.

 

Feigen - über 50.000 Freigenbäume gibt es entlang der Deutschen Weinstraße. In den Erntemonaten gibt es immer die Pfälzer Feigenbörse im Internet. Hier können Feigen angeboten und gesucht werden.

 

Das typische Gewächs an der Deutschen Weinstraße ist natürlich der Wein. Er prägt das Lanschaftsbild fas ausschließlich. Auch die Reben wurden von den Römern eingeführt, weil die Bedingungen hier optimal waren für den Weinbau. Auch heute reifen hier Trauben als Grundlage für tolle Weine. Und auch heute werden hier noch Exoten wie beispielsweise der Tempranillo, der sonst in Spanien zu Hause ist, oder der Nebbiolo, dessen Heimat das Piemont ist, angebaut.

Aber das sind nur die Exoten, eigentlich sind hier Sorten wie Riesling, Burgunder und Co. zuhause. Mehr über das Weinanbaugebiet Pfalz und seine Rebsorten erfahren Sie hier...